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Veröffentlicht am: 28.07.09

Diesmal spielte der

Wettergott toll mit

Midlum (sb). Afrikanisches Flair auf der Insel Neuwerk. Afrika war auch das diesjĂ€hrige Motto fĂŒr das 37. Jugendzeltlager des TSV Midlum. „Afrikanisch war ebenfalls das Wetter, Sonne pur die ganze Woche“, berichtet Lagerleiter Manfred Hinners. Das haben wir aber auch verdient, war die einhellige Meinung der Betreuer, die in den vergangenen Jahren mit erheblichen Unwettern zu kĂ€mpfen hatten.

Wie schon seit jetzt 37 Jahren wurde der Hinweg traditionsgemĂ€ĂŸ zu Fuß durchs Watt angetreten. Ein Vorkommando hatte bereits die Zelte aufgebaut, sie konnten gleich nach Ankunft der Kinder bezogen werden. Sechs sonnige und ereignisreiche Tage lagen vor ihnen.

Baden, Strand, Lagerspiele, Inselralley und auch Freizeit gehörten zum tĂ€glichen Programm, das die Animateure ausgearbeitet hatten. Zu den Höhepunkten des Zeltlagers zĂ€hlten neben der obligatorischen Insel-Disco auch ein Kinobesuch mit Cola und Popcorn, so Hinners. Ein ausdrĂŒckliches Lob gab es wieder einmal fĂŒr die KĂŒche. Das Personal hatte alle Register seines Könnens gezogen und wie gewohnt schmackhafte Mahlzeiten auf den Tisch gezaubert.

Traditioneller Kurzbesuch

Davon konnte sich auch die TSV-Vorsitzende Ute Puschies ĂŒberzeugen, die mit einer Delegation dem Zeltlager einen traditionellen Kurzbesuch abstattete.

Mit dabei war unter anderem auch Petra MĂŒller als Vertreterin des Samtgemeinde-Jugendringes. Die Lagerleitung hieß die GĂ€ste herzlich willkommen. „Der SG-Jugendring hatte das Midlumer Zeltlager in diesem Jahr in die Aktion Ferienpass mit aufgenommen“, freut sich der Lagerleiter.

Das Zeltlager erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, das drĂŒckt allein schon die Zahl der Teilnehmer aus. 85 Kinder hatten sich diesmal angemeldet, zwei davon mussten wegen Heimwehs und eins krankheitsbedingt vorzeitig die RĂŒckreise antreten.

Wehmut in zweifacher Hinsicht machte sich vor der Abreise breit: 1.) Weil sechs tolle Tage bei herrlichstem Sommerwetter viel zu schnell vergangen waren. 2.) Weil sich „Zacki“ JĂŒrgen Kirchwehm nach ĂŒber 30 Jahren als Verantwortlicher fĂŒr die Nachtwache von der Neuwerk Gruppe verabschiedete. Lagerleiter Manfred Hinners sprach seinem treuen WeggefĂ€hrten Dank, Lob und Anerkennung aus fĂŒr sein Engagement im Jugendbereich und die AktivitĂ€ten wĂ€hrend der mehr als drei Jahrzehnte.

„Mut fĂŒr 2010“

Fazit einer tollen Woche: Wetter war Super, Organisation und DurchfĂŒhrung = Spitze, alle Teilnehmer gut nach Hause gekommen. „Das macht Mut fĂŒr 2010“, so Lagerleiter Hinners.

„Zacki“ JĂŒrgen Kirchwehm verabschiedet sich nach ĂŒber 30 Jahren als Betreuer und „NachtwĂ€chter“ von der Neuwerk-Gruppe.


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