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Veröffentlicht am: 17.03.17

Besucher spielen Chirurg

23. April: Tag der offenen Tür im Hospital – Förderverein feiert sein zehnjähriges Bestehen

Von Gabriele Gohritz

Brake. Das St.-Bernhard-Hospital und sein Förderverein haben am 23. April viel vor. An diesem Sonntag feiert der Förderverein sein zehnjähriges Bestehen, und das Hospital lädt zu einem Tag der offenen Tür ein. Denn: „Wir wollen auf uns und die Entwicklung der Klinik aufmerksam machen“, sagt Walter Erfmann, Vorsitzender des Fördervereins. „Wir wollen der Bevölkerung unsere Leistungsfähigkeit zeigen“, ergänzt Ingo Penner, Geschäftsführer des Hospitals.

„Das Jubiläum des Fördervereins bietet sich an, das Hospital der Bevölkerung vorzustellen“, sagt Ingo Penner. Am 23. April gibt es daher von 14 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür. Den letzten hatte es im Jahr 2010 gegeben. Seither hat sich viel getan: Der Leistungsumfang ist gewachsen, die Medizin hat große Fortschritte gemacht. „Wir sind hier mit den modernsten Verfahren unterwegs“, sagt der Geschäftsführer.

Im Erdgeschoss können sich die Besucher davon einen Eindruck verschaffen. Dort stellen alle Chefärzte ihre Fachbereiche vor. Mit Aktionen, wie die minimal-invasive Chirurgie: Es gibt eine Kunststoffpuppe, die mit der sogenannten Schlüssellochchirurgie operiert werden kann, um mit der Zange an Gummibärchen zu gelangen. „Die Besucher erleben, wie Chirurgen auf den Millimeter genau arbeiten können“, sagt Ingo Penner.

Bei einer Duplex-Sonografie kann ein Ultraschall der Halsschlagader gemacht werden. Die Besucher erleben, wie Beatmungs- und Narkosegerät funktionieren und können auch den ambulanten OP-Saal besichtigen, kündigt Maxi Krahl, zuständig für Unternehmenskommunikation und Marketing, an. Die Praxen des Kompetenzzentrums für Gesundheit und Familie beteiligen sich ebenso wie die MVZ-Praxen. Physiotherapeuten, ambulante Pflegedienste und Seniorenheime sind mit Ständen vertreten.

Die Polizei wird Fahrräder kodieren. Der Rettungsdienst ermöglicht Einblick in einen Rettungswagen. Die Braker Feuerwehr kommt mit ihrer Drehleiter.

„Es soll eine Veranstaltung für die ganze Familie werden“, sagt Maxi Krahl. Kinder bekommen einen Laufzettel und nehmen, haben sie Fragen beantwortet, an einem Gewinnspiel teil. Zudem gibt es für sie ein Karussell und Schminken – und sie können sich Verbände anlegen lassen.

Natürlich stellt sich auch der Förderverein des Hospitals vor. Der Verein, gegründet am 8. November 2006, feiert am Vormittag mit einer kleinen Verspätung sein Jubiläum mit geladenen Gästen. Ziel des Vereins ist es, das Hospital zu fördern, dessen Existenz zu stärken und eine ortsnahe Krankenhausversorgung am Standort Brake zu erhalten. So steht es in der Satzung. Das will der Verein erneut ins Bewusstsein rücken, zumal es eine Mitbewerber-Situation gebe.

„Das St.-Bernhard-Hospital ist eine der wichtigsten Einrichtungen in der Stadt und der Region“, betont Walter Erfmann, der seit zehn Jahren die Geschicke des Fördervereins lenkt. Der Vorsitzende ist sicher: „Die Bedeutung der Klinik wird wegen des demografischen Wandels zunehmen. Sie wird sich auf mehr Behandlungsfälle ausrichten müssen.“

Ein Blick auf das St.-Bernhard-Hospital: Im Erdgeschoss des Hauses und auf dem Vorplatz wird es Stände und Aktionen geben. Fotos Gohritz


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