Abo Anzeigen Service Über uns


Veröffentlicht am: 25.04.17

Dankesch├Ân an den Klinik-F├Ârderverein

Verein feiert zehnj├Ąhriges Bestehen ÔÇô Bislang 30000 Euro f├╝r F├Ârderma├čnahmen ausgegeben

Brake. In einem festlich geschm├╝ckten Zelt empfing der F├Ârderverein St.-Bernhard-Hospital mehr als 100 geladene G├Ąste, um gemeinsam das zehnj├Ąhrige Bestehen des Vereins zu feiern. Der Vorsitzende Walter Erfmann, begr├╝├čte Vertreter aus Politik, Kirche und dem Krankenhauswesen. Er betonte nicht nur die Bedeutung des F├Ârdervereins selbst, sondern vor allem die des Hospitals f├╝r die wohnortnahe Krankenversorgung. Die sei auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wichtig.

ÔÇ×Der F├Ârderverein will mithelfen, den Bestand des Krankenhauses zu sichern. Es soll sich weiter entwickeln, um den zunehmenden Herausforderungen in der Zukunft gewachsen zu seinÔÇť, sagte Walter Erfmann.

Mobiliar angeschafft

Bislang habe der F├Ârderverein eine Reihe von Ma├čnahmen mit insgesamt 30000 Euro finanziert, erl├Ąuterte er. Dazu geh├Âren Mobiliar im Eingangsbereich, eine Lautsprecheranlage und weitere Ausstattungsgegenst├Ąnde in Warte- und Besprechungsr├Ąumen.

Ein weiterer Zweck des Vereins sei es, eine Br├╝cke zwischen dem Hospital und der Bev├Âlkerung zu schlagen. Die n├Ąchste gro├če Aufgabe sei die Einrichtung der Palliativstation, f├╝r die dem F├Ârderverein schon zweckgebundene Spenden vorl├Ągen.

ÔÇ×Unser Leitbild ist es, den Menschen als Ganzes zu sehen, in der Einheit von Geist, K├Ârper und SeeleÔÇť, sagte Pfarrer Karl-Heinz Vorwerk. Ein Wohlf├╝hlklima tr├Ągt seiner Meinung nach sehr zur Gesundung eines Patienten bei. Dazu trage der F├Ârderverein in einem erheblichen Ma├če bei.

Dem pflichtete auch Landrat Thomas Br├╝ckmann bei: ÔÇ×Krankenf├╝rsorge ist mehr als Diagnose und Therapie, es ist auch die Hand am Bett eines KrankenÔÇť, machte er deutlich. Er nehme aber mit Sorge zur Kenntnis, dass immer mehr Krankenh├Ąuser schlie├čen. Dabei steige die Zahl der Patienten bei k├╝rzerer Aufenthaltsdauer.

Brakes B├╝rgermeister Michael Kurz brachte zum Ausdruck, dass Rat und Verwaltung fest hinter dem F├Ârderverein und dem Hospital st├╝nden. ÔÇ×Der F├Ârderverein ist eine schwergewichtige Interessensvertretung f├╝r den Krankenhausstandort BrakeÔÇť, betonte er. Die Menschen w├╝rden nicht nur weniger, sondern auch ├Ąlter und damit weniger mobil. Umso wichtiger sei die ortsnahe Versorgung der Bev├Âlkerung mit einem Krankenhaus. Als weiteres Argument f├╝r den Krankenhausstandort Brake brachte er die Rolle des Krankenhauses als Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in der Region ein. (bvt)

Freuen sich ├╝ber das positive Wirken des F├Ârdervereins f├╝r das St.-Bernhard-Hospital (von links): Honorarprofessor Dr. Martin Pohlmann, Klinik-Gesch├Ąftsf├╝hrer Ingo Penner, Pfarrer Karl-Heinz Vorwerk, Schwester Frodulfa, Landrat Thomas Br├╝ckmann, Schwester Albertilde, B├╝rgermeister Michael Kurz und Walter Erfmann, Vorsiotzender des F├Ârdervereins. von Th├╝len


Artikel drucken    |    Zurück