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Veröffentlicht am: 23.05.17

Krebs-Selbsthilfegruppe fĂĽr Patienten

Hospital sucht Interessierte für Gründung – Fachleute aufgrund eigener Erfahrungen

Brake. Krebs-Selbsthilfegruppen sind nach der Akutbehandlung häufig erste und wichtige Anlaufstellen für Patienten. Aus dem Erfahrungs- und Gedankenaustausch mit Gleichbetroffenen können Patienten Mut und Zuversicht schöpfen. Das St.-Bernhard-Hospital möchte eine Selbsthilfegruppe an Krebs erkrankter Patienten gründen.

Die Mitglieder von Selbsthilfegruppen sind aufgrund der Erfahrungen mit ihrer eigenen Erkrankung Fachleute für Fragen des Alltags und der Lebensgestaltung. So können sie auf die speziellen praktischen und emotionalen Bedürfnisse von Krebskranken eingehen, über krankheitsbedingte Schwierigkeiten informieren und konkret helfen, etwa beim adäquaten Einsatz von Hilfsmitteln. „In der Gruppe erfahren Betroffene, wie andere ihren Alltag bewältigen, was sie selbst tun können, um den Schock von Diagnose und Therapie zu überwinden und vor allem, dass sie nicht alleine sind“, sagt Dr. Jan Henrik Herrfurth, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Er ist auch Ansprechpartner für die Gruppe ( 04401/105154).

Im St.-Bernhard-Hospital werden Patienten mit Krebserkrankungen alltäglich in einem sehr großen Umfang behandelt. Für diese betroffenen Patienten sucht das Hospital Interessierte zur Gründung einer Selbsthilfegruppe krebserkrankter Patienten. „Wir suchen Patienten, die betroffenen sind und sich zutrauen, die Gruppe zu gründen und zu betreuen“, ergänzt Maxi Krahl, zuständig für Unternehmenskommunikation.

Bedarf gesehen

Die Klinik habe aus Gesprächen mit Patienten erfashren, dass es einen Bedarf für eine solche Gruppe gebe. Die soll sich regelmäßig treffen. Die Treffen können im Krankenhaus stattfinden, aber auch an einem anderen Ort, sagt Maxi Krahl. (gg)


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