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Veröffentlicht am: 26.05.18

Aus Oldenburg abgeworben

Anemone Finck hat in Freiburg studiert und anschließend zehn Jahre lang in der dortigen UniversitĂ€tsklinik gearbeitet. 2014 verließ sie Freiburg, um zurĂŒck in die Heimat Oldenburg zu ziehen. Dort war Anemone Finck am Klinikum im Bereich Onkologie/HĂ€matologie tĂ€tig. 2011 hat sie ihren Facharzt als Allgemeininternistin gemacht und seit dem 2. Mai dieses Jahres hat sie ihren Facharzt im Bereich HĂ€matologie/Onkologie.

Freundliche AtmosphÀre
Nun ist sie eine der vier Onkologen im Sankt-Bernhard-Hospital. Dort hat sich die Oldenburgerin gut eingelebt und fĂŒhlt sich wohl. „Mir ist positiv aufgefallen, dass hier eine sehr freundliche AtmosphĂ€re herrscht. Alle sind hilfsbereit und die Klinik ist gut strukturiert“, lautet ihr erstes Fazit.

Auch am Oldenburger Klinikum war sie zufrieden. „Eigentlich war ich gar nicht auf Arbeitssuche“, erzĂ€hlt Anemone Finck. Doch ein Bekannter, der auch am Sankt-Bernhard-Hospital arbeitet, habe sehr engagiert fĂŒr das Krankenhaus und seine guten Arbeitsbedingungen geworben, sagt sie. So hat sie sich schließlich fĂŒr den Wechsel nach Brake entschieden. „Es ist gar nicht so einfach, gute Leute zu gewinnen“, schildert Thorsten Austein, Chefarzt der Onkologie. Denn der lĂ€ndliche Bereich sei fĂŒr viele Ärzte nicht attraktiv. Umso mehr freut er sich darĂŒber, mit Anemone Finck eine neue Kollegin in seinem Team zu haben. „Mit Frau Finck haben wir einen wirklich guten Griff gemacht“, findet er.

Die Braker Onkologie-Station gibt es seit 2005. Thorsten Austein hat sie mit aufgebaut. Es gibt 20 Betten auf der Station. Hinzu kommt der ambulante Bereich. Dort werden im Jahr rund 4400 Behandlungen durchgefĂŒhrt. „Mit vier Onkologen sind wir hier sehr gut aufgestellt. Manche großen HĂ€user haben weniger als wir“, sagt Thorsten Austein. Anemone Finck ist sowohl stationĂ€r als auch ambulant tĂ€tig. „Der direkte Kontakt mit den Patienten ist fĂŒr mich das Schönste.“ Nach ihren ersten vier Wochen am neuen Arbeitsplatz ist sie rundum zufrieden. Nur eines gefĂ€llt ihr nicht so sehr: „In Oldenburg konnte ich immer mit dem Rad zur Arbeit fahren. Jetzt muss ich jeden Tag pendeln“, erzĂ€hlt sie. Denn Anemone Finck wohnt nach wie vor in Oldenburg, ein Umzug nach Brake ist nicht geplant. Im Stadtteil Eversten ist sie mit ihrem Mann, der sechsjĂ€hrigen Tochter und dem dreijĂ€hrigen Sohn zu Hause.


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