Abo Anzeigen Service Über uns


Veröffentlicht am: 28.06.18

Betten gehen auf die Reise

Patienten und Besucher werden es gelegentlich mitgekommen: Das Krankenhaus wird abschnittsweise renoviert. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch die fast 30 Jahre alte Einrichtung der Patientenzimmer auf den neuesten Stand gebracht.

Was aber machen mit den ausgesonderten M√∂beln, die zwar nicht mehr modern, aber dennoch brauchbar sind? Zun√§chst war an Verschrotten gedacht worden, wie Hospital-Pressesprecherin Maxi Krahl berichtete. Die z√ľndende Idee kam dann von Chefsekret√§rin Yvonne Hohn: Man k√∂nnte die Betten doch einfach spenden.

Eine Umfrage bei entsprechenden Organisationen und Einrichtungen wurde gestartet ‚Äď und der Malteser-Hilfsdienst griff erfreut zu. Seit Wochenbeginn wird das Mobiliar mit Lastwagen und Anh√§nger nach Vechta in ein Zwischenlager transportiert. Dort wird eine Hilfslieferung zusammengestellt, die demn√§chst nach Litauen und Wei√ürussland transportiert wird. Dort werden diese Hilfsg√ľter bereits sehns√ľchtig erwartet wie Yvonne Hohn von den Maltesern erfahren hat.

Zwischenlager in alter Schule
Als Gl√ľcksfall hat sich erwiesen, dass das St.-Bernhard-Hospital mittlerweile √ľber die R√§ume des ehemaligen Gymnasiums direkt nebenan verf√ľgt. Die Anlieferung der neuen Betten sowie das Zwischenlagern der Spendenm√∂bel konnte bequem von der Kirchenstra√üe aus erfolgen.

Dort erschienen nun auch die beiden ehrenamtlichen Helfer der Malteser, Bernhard Serwuschok und Werner B√ľscherhoff. Schnell hatten sie beide Fahrzeuge mit Betten beladen, konnten jedoch noch nicht alles mitnehmen. Der gesamte Austausch dauert ohnehin noch an. Denn noch sind nicht alle der 125 neuen Betten plus Zubeh√∂r geliefert. Erst Ende des Jahres d√ľrfte alles komplett getauscht sein, sagt Maxi Krahl.

Besonders begr√ľ√üen wird neben den Patienten auch das Pflegepersonal den Austausch: Die neuen Betten sind in den Funktionen elektrisch verstellbar, also eine deutliche k√∂rperliche Entlastung, wie die Vertreterinnen der Klinik best√§tigen.


Artikel drucken    |    Zurück