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Veröffentlicht am: 05.05.20

Klinik ist dankbar fĂĽr Spende

Den obligatorischen Spendenscheck hat Andreas Vollert, Direktor Privatkunden der LzO im Landkreis Wesermarsch, gestern an Ingo Penner und an Hygienefachkraft Norbert Poferl übergeben. „Das Geld stammt aus dem Topf Sparen und Gewinnen. Mit der Spende möchten wir der Wesermarsch etwas Gutes tun. Denn Schutzausstattung wird aktuell dringend benötigt“, sagt Andreas Vollert.

Erhebliche Mehrkosten
Das kann Ingo Penner bestätigen. Zum Anfang der Coronakrise sei die Anschaffung von Schutzmasken und Kitteln nicht einfach gewesen. „Mittlerweile ist zwar genügend Ausrüstung auf dem deutschen Markt. Doch die Preise haben sich vervielfacht“, weiß er.

Nicht nur die einfachen Mund-Nasen-Masken sind deutlich teurer geworden. Auch FFP2-Masken seien im Preis um das siebenfache gestiegen. „Nur für Schutzmasken müssen wir rund 1500 Euro pro Tag mehr ausgeben als vor der Coronakrise“, sagt Ingo Penner. Für Schutzausstattung insgesamt komme sogar ein hoher vierstelliger Betrag pro Tag zusammen.

Norbert Poferl ist es wichtig, dass trotz des Tragens von Schutzmasken der Mindestabstand von 1,5 Metern weiterhin eingehalten werden muss. „Das Tragen von Schutzmasken darf nicht dazu führen, dass die Menschen beim Einkaufen oder in anderen Situationen nicht mehr an den Mindestabstand denken“, betont er.

Auch wenn die Wesermarsch seit einigen Tagen keine neuen Coronafälle zu vermelden hat, bleibt das St.-Bernhard-Hospital auf eine mögliche „zweite Welle“ vorbereitet. „Wir legen uns einen Vorrat an Schutzbekleidung an“, gibt Ingo Penner zu verstehen. Rund 600 einfache Schutzmasken erhält jeder Mitarbeiter täglich. „Das ist die Grundausstattung. Für Mitarbeiter auf den Stationen und im OP stehen weitere Schutzmasken zur Verfügung“, erklärt der Geschäftsführer.

Auch das Behelfskrankenhaus des Landkreises Wesermarsch im ehemaligen Schulgebäude an der Kirchenstraße direkt neben dem St.-Bernhard-Hospital bleibt für den Notfall bestehen. Nun wurden Container mit sanitären Anlagen aufgestellt.


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