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Veröffentlicht am: 17.06.20

„Mien Deern“ hat einen Laden

Mitte. „Hein Mück“ und „Mien Deern“ – diese beiden jungen Labels sind im Laufe der letzten acht Monate in Bremerhaven entstanden. Während der Bremerhavener Botschafter Hein Mück, der unter anderem Tassen, Frühstücksbrettchen oder Postkarten ziert, sich zunehmend etabliert und schon in vielen Bremerhavener Geschäften vertreten ist, fängt „Mien Deern“ gerade erst an.

Mit dem maritimen Schmuck sollte auf der Sail der Durchbruch erfolgen. An zwei Standorten waren bereits Zelte gemietet. Dort wollten die beiden Existenzgründerinnen Verena Friedel und Uta Hierath ihre Produkte verkaufen. Doch leider machte Corona ihnen einen Strich durch die Rechnung. Frei nach dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ bauten sie kurzerhand einen Online-Shop auf, der auch gut anlief. Doch die Lust, mit Kunden auch persönlich in Kontakt zu treten, ließ nicht nach.

Zum Glück gibt es die Kampagne „Springflut“ der Stäwog. Dabei werden leerstehende Geschäfte für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt als sogenannter Pop-up-Store. So mieteten Verena Friedel und Uta Hierath einen kleinen Laden in der „Bürger“ 134 an, um ihre Produkte, hergestellt zu 80 Prozent von Bremerhavener Produzenten, zu verkaufen. Geplant ist eine Öffnung bis Ende Juni, bei Bedarf darf verlängert werden.


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