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Veröffentlicht am: 01.03.21

Darmkrebs: Arzt rät zu

Vorsorge

Brake. Seit 2002 ist der März der Darmkrebsmonat, in dem auf das Thema Darmkrebs aufmerksam gemacht wird. So auch von Dr. Thomas Fox, leitender Oberarzt der Allgemein-, Viszeral und Gefäßchirurgie im St. Bernhard-Hospital.

Er teilt mit, dass die Vorsorge und Fr√ľherkennung eine ma√ügebliche Bedeutung f√ľr die Prognose haben. Ab dem 50. Lebensjahr haben alle Menschen in Deutschland die M√∂glichkeit der Darmspiegelung als Vorsorgeuntersuchung. Bei der Untersuchung, die in der Regel ambulant und in medikament√∂ser Bet√§ubung erfolgt, wird der gesamte Dickdarm von ‚Äěinnen‚Äú betrachtet. Die gesamte Untersuchung dauert ungef√§hr 20 Minuten und wird vom Patienten verschlafen. Werden Polypen gesehen, k√∂nnen diese abgetragen und dadurch oftmals die Entwicklung eines Krebstumors verhindert werden. Aus krebsverd√§chtigen Ver√§nderungen k√∂nnen Proben entnommen werden. Wenn Familienangeh√∂rige an Darmkrebs oder verwandten Tumoren erkrankt sind, ist nach Aussage des Arztes ebenso wie bei Symptomen (wie Blut im Stuhl, Gewichtsabnahme, Verdauungsunregelm√§√üigkeiten) die Darmspiegelung auch in j√ľngeren Jahren empfehlenswert.

Sollte sich die Diagnose Darmkrebs herausstellen, folgen weitere Untersuchungen. Hierzu z√§hlen Ultraschall- und R√∂ntgenuntersuchungen. Dadurch soll die Erkrankung mit Blick auf das Stadium m√∂glichst exakt eingeordnet werden. Diese Stadieneinteilung erm√∂glicht die beste Behandlungsplanung f√ľr die Patienten.

Ein ma√ügeblicher Bestandteil der Behandlung ist in den meisten F√§llen die Operation. Hierbei wird der betroffene Darmabschnitt unter Mitnahme der Lymphabflussbahnen entfernt. M√∂glichst oft wird diese Operation mit der Schl√ľssellochtechnik durchgef√ľhrt. Die Wahrscheinlichkeit f√ľr die endg√ľltige Anlage eines Bauchdeckenafters ist im Laufe der Jahre stets gesunken.


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